Die Hashimoto Lüge – 5 Mythen um L-Thyroxin

Tanja Glass
Tanja Glass

Hi, ich blogge hier über Schilddrüsenunterfunktion, Energie haben und Lifestyle Verbesserungen.

Inhaltsverzeichnis

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine komplexe Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse betrifft und oft spät diagnostiziert wird. In unserem Artikel beleuchten wir die Wahrheit hinter der sogenannten „Hashimoto Lüge“ und trennen Fakten von Mythen.

Die Realität von Hashimoto-Thyreoiditis:

Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Lüge, sondern eine ernste Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. Die Symptome, von Müdigkeit bis zu Gewichtszunahme, sind real und erfordern angemessene medizinische Aufmerksamkeit.

Was sind die Symptome der "Hashimoto Lüge"?

Es ist unethisch und falsch ist, die Erkrankung Hashimoto-Thyreoiditis als „die Hashimoto Lüge“ zu bezeichnen. Diese Erkrankung ist real und kann das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen. Ich weiß ehrlich gesagt, überhaupt gar nicht woher diese Suche auf Google nach der angeblichen „Lüge“ rund um Hashimoto herkommt!

Die Symptome von Hashimoto-Thyreoiditis können sehr unterschiedlich sein und von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt sein. Einige Symptome können sehr offensichtlich sein, während andere subtiler sind und sich im Laufe der Zeit entwickeln.

Zu den häufigsten Symptomen gehören Müdigkeit, Gewichtszunahme, trockene Haut, Verstopfung, Haarausfall, Kälteempfindlichkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Gedächtnisprobleme. Viele Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis leiden auch unter Depressionen, Angstzuständen und Stimmungsschwankungen.

Okay , dennoch gibt leider immer noch Menschen, die die Existenz von Hashimoto-Thyreoiditis leugnen und sie als „die Hashimoto Lüge“ bezeichnen. Dies ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich, da es dazu führen kann, dass Betroffene keine angemessene medizinische Behandlung erhalten.

Tatsächlich gibt es einen Influencer, der behauptet, man müsse die Schilddrüsentabletten definitiv absetzen. Das ist eine Lüge! Bitte folge nicht einfach so diesen Ratschlägen. Es gibt Wege zur Remission, und auch ich nehme keine Schilddrüsentabletten mehr, aber dieser Weg war lang und erforderte viel Arbeit, die ich gerne in meinem Blog, den Selbstlernkurse und meinen Coachings teile, wenn du feststellst, dass das substituierte T4 dir keine Besserung bringt.

 

Ich kann dir aus eigener Erfahrung erzählen, dass es schwierig sein kann, mit den Symptomen von Hashimoto-Thyreoiditis zu leben. Es kann belastend sein, wenn man ständig müde ist oder Gewicht zunimmt, obwohl man sich gesund ernährt. Aber es gibt Hoffnung – mit einer individuellen Behandlung und Unterstützung kann man ein normales Leben führen. Also lasst uns aufhören, von „der Hashimoto Lüge“ zu sprechen und stattdessen Empathie und Unterstützung für Betroffene zeigen.

Die Hashimoto Lüge: Wie wird Hashimoto diagnostiziert?

Zunächst führt dein Arzt eine körperliche Untersuchung durch und erhebt deine Krankengeschichte. Dazu gehören auch Fragen zu familiären Vorerkrankungen, da Hashimoto-Thyreoiditis häufig familiär gehäuft auftritt.

Dann führt dein Arzt in der Regel Bluttests durch, um den Hormonspiegel deiner Schilddrüse zu messen. Bei Hashimoto-Thyreoiditis wird in der Regel eine niedrige Konzentration von Schilddrüsenhormonen (T3 und T4) und ein erhöhter TSH-Spiegel (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon) im Blut gefunden.

Meistens macht er auch eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse, um zu überprüfen, ob es Anzeichen einer Entzündung oder Veränderungen im Gewebe gibt.

Es kann entmutigend sein, lange Zeit mit unerklärlichen Symptomen zu leben, aber eine Diagnose gibt dir Klarheit und Verständnis für deine Gesundheit.

Die Hashimoto Lüge: Wie wird Hashimoto behandelt

Die Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis hängt von der Schwere der Erkrankung und den individuellen Symptomen ab. In den meisten Fällen wird die Erkrankung mit Schilddrüsenhormonersatztherapie behandelt.

Das bedeutet, dass man ein synthetisches Schilddrüsenhormon in Form einer täglichen Tablette einnimmt, um den Hormonspiegel im Körper auszugleichen. 

Hashimoto-Thyreoiditis zu haben kann sich wie ein ständiger Kampf anfühlen, aber es gibt Hoffnung! Die meisten Fälle werden mit Schilddrüsenhormonersatztherapie behandelt, um den Hormonspiegel im Körper auszugleichen und Symptome zu lindern. Außerdem können Änderungen im Lebensstil, wie eine ausgewogene Ernährung und Bewegung, helfen. Vergiss nicht, dich um dich selbst zu kümmern und dich mit deinem Arzt oder einem Hashimoto Coach über Behandlungsmöglichkeiten auszutauschen, um das Beste für deine Gesundheit zu erreichen.

 

Die Hashimoto Lüge und das L-Thyroxin:

L-Thyroxin ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon, das oft zur Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis eingesetzt wird. 

Es ist wichtig zu betonen, dass L-Thyroxin kein Heilmittel für Schilddrüsenerkrankungen ist, sondern nur zur Symptomlinderung eingesetzt wird. 

Was ist L-Thyroxin?

L-Thyroxin wird in der Regel von Menschen eingenommen, die an Schilddrüsenproblemen leiden, insbesondere an einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose). Diese Erkrankung führt dazu, dass die Schilddrüse nicht genügend Schilddrüsenhormone produziert, die für den Stoffwechsel des Körpers notwendig sind. L-Thyroxin ist eine synthetische Version des Schilddrüsenhormons Thyroxin und wird verwendet, um den Hormonspiegel im Körper zu erhöhen und somit den Stoffwechsel zu normalisieren. 

Wie wirkt L-Thyroxin?

Es wirkt, indem es den Hormonspiegel im Körper ausgleicht und somit die Symptome der Schilddrüsenerkrankung lindert.

Wenn die Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, was bei einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) der Fall ist, kann dies zu Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit und Depressionen führen. L-Thyroxin kann diese Symptome lindern, indem es die Schilddrüsenhormone im Körper erhöht.

Wie wird L-Thyroxin eingenommen?

L-Thyroxin wird in der Regel als Tablette eingenommen. Die genaue Dosierung hängt von der Schwere der Schilddrüsenerkrankung und anderen individuellen Faktoren ab und wird von einem Arzt festgelegt.

Es ist wichtig, L-Thyroxin auf nüchternen Magen und mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück einzunehmen. Die Tablette sollte mit einem Glas Wasser geschluckt werden. Andere Medikamente oder Nahrungsmittel können die Aufnahme von L-Thyroxin beeinträchtigen, daher ist es wichtig, die Einnahme genau nach den Anweisungen des Arztes durchzuführen.

Welche Dosierung ist erforderlich?

Die Dosierung von L-Thyroxin hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter, Gewicht und Schwere der Schilddrüsenerkrankung. 

In der Regel wird die Behandlung mit einer niedrigen Dosis begonnen und dann schrittweise erhöht, bis die Schilddrüsenhormone im Blut im normalen Bereich liegen.

Wie schnell wirkt L-Thyroxin?

Die Wirkung von L-Thyroxin setzt nicht sofort ein, sondern kann einige Wochen oder sogar Monate dauern. Das liegt daran, dass es Zeit braucht, bis sich die Schilddrüsenhormone im Körper normalisieren und die Symptome der Schilddrüsenerkrankung abklingen.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen die richtige Dosierung von L-Thyroxin zu finden, so dass sich die Schilddrüsenfunktion normalisiert. Wenn trotz der Einnahme von L-Thyroxin weiterhin Symptome wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme auftreten, solltest du überlegen, wie du deinen Körper zusätzlich unterstützen kannst.

Welche Nebenwirkungen hat L-Thyroxin?

Wie bei jeder Medikamenteneinnahme können auch bei der Einnahme von L-Thyroxin Nebenwirkungen auftreten. Die meisten Patienten vertragen das Medikament jedoch gut und haben nur wenige bis gar keine Nebenwirkungen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von L-Thyroxin gehören unter anderem:

  • Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz
  • Nervosität oder Angstzustände
  • Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit
  • Schwitzen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Gewichtsveränderungen

In seltenen Fällen kann es auch zu allergischen Reaktionen oder schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen, wie zum Beispiel einer Überfunktion der Schilddrüse. Du siehst es ist gar nicht so einfach die perfekte Dosierung zu finden.

Die Hashimoto Lüge und eine mögliche Heilung:

Gibt es eine Heilung für Hashimoto-Thyreoiditis?

Leider gibt es (laut Schulmedizin) keine Heilung für Hashimoto-Thyreoiditis, da es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung handelt. Das bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers die Schilddrüse weiterhin angreift, selbst wenn die Schilddrüsenhormone durch die Einnahme von L-Thyroxin ausgeglichen werden.

die Wahrheit über Hashimoto und diverse Irrtümer

Wie kann man Hashimoto-Thyreoiditis behandeln?

Die Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis konzentriert sich in erster Linie darauf, die Schilddrüsenhormone auszugleichen und die Schilddrüsenfunktion zu stabilisieren. Dies wird in der Regel durch die Einnahme von L-Thyroxin erreicht, einem synthetischen Schilddrüsenhormon, das täglich eingenommen wird.

Die Dosierung von L-Thyroxin wird individuell angepasst und vom Arzt überwacht, um sicherzustellen, dass die Hormonwerte im Blut im normalen Bereich bleiben. Regelmäßige Blutuntersuchungen und Arztbesuche sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Dosierung von L-Thyroxin optimal ist und gegebenenfalls angepasst werden kann.

Was sind die besten Methoden zur Verbesserung der Lebensqualität bei Hashimoto-Thyreoiditis?

Wenn du an Hashimoto-Thyreoiditis leidest, kann es schwierig sein, sich gesund und energiegeladen zu fühlen. Hier sind einige Tipps, um deine Lebensqualität zu verbessern:

  1. Achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung: Eine Ernährung mit vielen frischen Obst- und Gemüsesorten und Proteinen kann helfen, den Körper mit den Nährstoffen zu versorgen, die er braucht, um gut zu funktionieren.

  2. Bau Bewegung in deinen Alltag ein: Körperliche Aktivität kann helfen, Stress abzubauen, die Stimmung zu verbessern und das Wohlbefinden zu steigern.

  3. Reduziere Stress: Stress kann deine Symptome verschlimmern und deine Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Versuche daher, Stress durch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder Atemübungen zu reduzieren.

  4. Achte auf ausreichend Schlaf: Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Körpers und das Wohlbefinden. Versuche, regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten und für eine angenehme Schlafumgebung zu sorgen.

  5. Sprich mit deinem Arzt über deine Medikation: L-Thyroxin-Medikamente sind erstmal ein wichtiger Teil der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis. Es ist wichtig, deine Schilddrüsenwerte regelmäßig zu überwachen und deine Medikamentendosis gegebenenfalls anzupassen.

  6. Vermeide Rauchen und Alkohol: Rauchen und Alkoholkonsum können deine Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen und deine Symptome verschlimmern.

  7. Suche Unterstützung: Der Umgang mit Hashimoto-Thyreoiditis kann emotional belastend sein. Es kann hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder sich in einer Facebookgruppe mit anderen Betroffenen zu vernetzen.

Indem du auf eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressmanagement und ausreichend Schlaf achtest und deine Medikamente entsprechend einnimmst, kannst du deine Symptome lindern und deine Lebensqualität verbessern. 

Die Hashimoto Lüge und Irrtümer:

Wir entlarven gängige Irrtümer, wie die Vorstellung, dass eine spezielle Diät Hashimoto-Thyreoiditis heilen kann, oder dass L-Thyroxin alleine zu Gewichtszunahme führt. Auch der Mythos, dass Hashimoto-Thyreoiditis selten ist, wird widerlegt – es ist die häufigste Ursache für Schilddrüsenunterfunktion in Industrieländern.

Mythos #1 der Hashimoto Lüge: "Hashimoto-Thyreoiditis kann durch eine Diät geheilt werden."

Es gibt viele Mythen über Hashimoto-Thyreoiditis, aber einer der hartnäckigsten ist, dass die Krankheit durch eine bestimmte Diät geheilt werden kann. Leider ist das so nicht ganz wahr.

Eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, Symptome wie Müdigkeit und Gewichtszunahme zu lindern, aber sie kann die Hashimoto-Thyreoiditis alleine nicht heilen. Die Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und Schäden verursacht. Eine Diät allein kann diesen Angriff nicht stoppen oder umkehren.

Natürlich ist es wichtig, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten, um den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen und das Wohlbefinden zu steigern. Aber es ist wichtig zu verstehen, dass Hashimoto-Thyreoiditis eine komplexe Erkrankung ist, die eine umfassende Behandlung erfordert.

Mythos #2 der Hashimoto Lüge : "L-Thyroxin verursacht Gewichtszunahme."

Ein weiterer hartnäckiger Mythos über die Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass die Einnahme von L-Thyroxin (einem Hormonersatzpräparat) zu Gewichtszunahme führt. Das ist jedoch nicht der Fall.

Tatsächlich kann die Einnahme von L-Thyroxin dazu beitragen, dass sich der Stoffwechsel wieder normalisiert und das Gewicht stabilisiert wird. Wenn du an Hashimoto-Thyreoiditis leidest, kann dein Stoffwechsel verlangsamt sein, was zu einer Gewichtszunahme führen kann. Durch die Einnahme von L-Thyroxin kann dein Körper jedoch wieder in einen normalen Stoffwechselzustand versetzt werden, was dazu beitragen kann, dass dein Gewicht stabil bleibt oder sich normalisiert.

Mythos #3 der Hashimoto Lüge: "Hashimoto-Thyreoiditis ist eine selten Krankheit."

Ein weiterer Mythos rund um die Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass es sich dabei um eine seltene Krankheit handelt. Das ist jedoch nicht der Fall.

Tatsächlich ist Hashimoto-Thyreoiditis die häufigste Ursache für Schilddrüsenunterfunktion in den Industrieländern. Insbesondere Frauen sind von dieser Autoimmunerkrankung betroffen. Schätzungen zufolge leiden etwa 5-10% der Bevölkerung an Hashimoto-Thyreoiditis, wobei viele Menschen möglicherweise nicht diagnostiziert sind.

Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Hashimoto-Thyreoiditis keine seltene Krankheit ist und dass es viele Menschen gibt, die an dieser Erkrankung leiden. 

Mythos #4: "Man kann die Diagnose selbst stellen."

Ein weiterer Mythos rund um die Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass man die Diagnose selbst stellen kann. Das ist jedoch nicht der Fall.

Die Diagnose von Hashimoto-Thyreoiditis erfordert eine gründliche medizinische Untersuchung, einschließlich einer Blutuntersuchung, einer körperlichen Untersuchung und einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse. Es gibt keine spezifischen Symptome, die eindeutig auf Hashimoto-Thyreoiditis hinweisen, und viele der Symptome können auch bei anderen Erkrankungen auftreten.

Mythos #5 der Hashimoto Lüge: "Es gibt keine alternative Behandlung für Hashimoto-Thyreoiditis."

Ein weit verbreiteter Irrglaube bezüglich Hashimoto-Thyreoiditis ist, dass es keine alternativen Behandlungsmethoden gibt. Aber das ist schlichtweg falsch!

Nur weil es keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise gibt, die den Erfolg von alternativen Therapien bei der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis belegen, bedeutet das nicht, dass es keine Optionen gibt.

Die konventionelle Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis beinhaltet in der Regel die Einnahme von L-Thyroxin, um den Hormonmangel auszugleichen. Auch andere Behandlungsmöglichkeiten wie die Einnahme von Medikamenten oder Operationen können in Betracht gezogen werden.

Trotzdem ist es wichtig, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis ihre Behandlungsmöglichkeiten gründlich prüfen und auch nach alternativen Therapien suchen. Es gibt eine Vielzahl von alternativen Methoden wie beispielsweise die Anpassung der Ernährung, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder die Anwendung von Naturheilverfahren.

Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der an Hashimoto-Thyreoiditis leidet, solltest du dich nicht scheuen, nach alternativen Behandlungsmethoden zu suchen. Eine ganzheitliche Behandlung kann dazu beitragen, Symptome zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern.

Fakten über Hashimoto

Häufig gestellte Fragen rund um die Hashimoto Lüge:

Ich beantworte häufige Fragen rund um Hashimoto-Thyreoiditis, einschließlich Sicherheit von L-Thyroxin während der Schwangerschaft und der Möglichkeit einer Heilung.

Kann Hashimoto-Thyreoiditis zu anderen Erkrankungen führen?

Ja, Hashimoto-Thyreoiditis kann zu anderen Erkrankungen führen. Die Autoimmunerkrankung kann sich auf andere Organe und Systeme im Körper auswirken und zu verschiedenen Komplikationen führen.

Einige der häufigsten Komplikationen von Hashimoto-Thyreoiditis sind Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto-Enzephalopathie, Schilddrüsenkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Was ist der Unterschied zwischen Remission der Hashimoto und Heilung der Schilddrüsenentzündung?

Eine Remission bedeutet, dass die Erkrankung vorübergehend inaktiv ist und keine Symptome verursacht. Das bedeutet aber nicht, dass die Krankheit vollständig geheilt ist. Die Schilddrüsenentzündung kann jederzeit zurückkehren und die Symptome können wieder auftreten.

Eine Heilung hingegen bedeutet, dass die Schilddrüsenentzündung vollständig beseitigt ist und die Schilddrüse normal funktioniert. Aus schulmedizinischer Sicht ist schwierig, eine Hashimoto-Thyreoiditis vollständig zu heilen, die Alternative Medizin hat dazu eine andere Ansicht.

Ist es sicher, während der Schwangerschaft L-Thyroxin einzunehmen?

Ja, es ist in der Regel sicher, während der Schwangerschaft L-Thyroxin einzunehmen. Tatsächlich kann die Behandlung mit L-Thyroxin für schwangere Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis lebenswichtig sein, da ein Mangel an Schilddrüsenhormonen während der Schwangerschaft schwerwiegende Komplikationen für Mutter und Kind verursachen kann.

Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis, die eine Schwangerschaft planen oder schwanger sind, sollten regelmäßig von einem Endokrinologen oder einem spezialisierten Arzt betreut werden. Der Arzt wird den Schilddrüsenhormonspiegel der Frau überwachen und die Dosierung von L-Thyroxin entsprechend anpassen, um sicherzustellen, dass er während der Schwangerschaft im optimalen Bereich liegt.

Eine unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion während der Schwangerschaft kann zu Komplikationen wie Fehlgeburt, Frühgeburt, niedrigem Geburtsgewicht, Schwangerschaftsvergiftung und anderen Problemen führen. Daher ist es wichtig, dass Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis ihre Schilddrüsenfunktion während der Schwangerschaft sorgfältig überwachen und behandeln lassen.

Wie oft muss man L-Thyroxin einnehmen?

Die Einnahmehäufigkeit von L-Thyroxin hängt von der individuellen Dosierung ab, die von einem Arzt verschrieben wird. In der Regel wird L-Thyroxin einmal täglich, am besten morgens auf nüchternen Magen eingenommen. Die Dosierung sollte nicht eigenmächtig verändert oder abgesetzt werden, da dies zu unerwünschten Wirkungen führen kann. Es ist wichtig, regelmäßig Rücksprache mit einem Arzt zu halten, um die Dosierung gegebenenfalls anzupassen und die Behandlung zu überwachen.

Kann L-Thyroxin bei Kindern eingesetzt werden?

Ja, L-Thyroxin kann auch bei Kindern eingesetzt werden. Die Dosierung hängt dabei vom Körpergewicht und der individuellen Situation des Kindes ab und wird von einem Arzt verschrieben. Eine regelmäßige Überprüfung der Schilddrüsenwerte und der Dosierung ist auch bei Kindern wichtig, um sicherzustellen, dass die Behandlung optimal wirkt und keine unerwünschten Wirkungen auftreten. 

Kann man L-Thyroxin ohne Rezept kaufen?

Nein, L-Thyroxin ist in Deutschland rezeptpflichtig und kann nicht ohne ärztliche Verschreibung erworben werden. Eine ärztliche Untersuchung und Diagnose sind notwendig, um die Dosierung und Dauer der Behandlung zu bestimmen.

Fazit:

In der Zusammenfassung wird deutlich: Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Erfindung, sondern eine Realität, die viele Menschen herausfordert. Durch eine ganzheitliche Behandlung, begleitet von Verständnis und Aufklärung, lässt sich das Leben der Betroffenen verbessern.

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Fotocredits. von Jonny Gios

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