Das Geheimnis niedriger Leukozytenwerte bei Schilddrüsenpatienten entschlüsselt: Spannende Einblicke in die Zusammenhänge!

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Tanja Glass

Hi, ich blogge hier über Schilddrüsenunterfunktion, Energie haben und Lifestyle Verbesserungen.

Schilddrüse: Leukozyten niedrig – ein Rätselhaftes Phänomen enthüllt! Ärzte haben eine bemerkenswerte Beobachtung gemacht: Niedrige Leukozytenwerte sind bei Schilddrüsenpatienten keine Seltenheit. Insbesondere bei Personen mit Schilddrüsenproblemen und Autoimmunerkrankungen treten diese vermehrt auf. In meinem neuesten Artikel lüfte ich das Geheimnis hinter diesem Phänomen und präsentiere spannende Erkenntnisse. Erfahre mehr über die Zusammenhänge zwischen der Schilddrüse und den Leukozyten und entdecke meine wertvollen Tipps als erfahrener Hashimoto-Coach.

Schilddrüsenerkrankungen und niedrige Leukozytenwerte

Was sind Leukozyten?

Leukozyten sind weiße Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem spielen. Sie sind Teil unseres Blutes und haben die Aufgabe, unseren Körper vor Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen zu schützen.

Die Leukozyten sind wie kleine Soldaten, die ständig patrouillieren und nach möglichen Bedrohungen suchen. Wenn sie einen Krankheitserreger entdecken, greifen sie ihn an und versuchen, ihn zu zerstören. Auf diese Weise helfen sie unserem Körper, gesund zu bleiben und Infektionen abzuwehren.

Es gibt verschiedene Arten von Leukozyten, die jeweils unterschiedliche Funktionen haben. Zum Beispiel gibt es neutrophile Granulozyten, die schnell auf Infektionen reagieren und Krankheitserreger verschlingen. Es gibt auch Lymphozyten, die für die Bildung von Antikörpern verantwortlich sind, die wiederum bei der Bekämpfung von Krankheitserregern helfen.

Ein niedriger Leukozytenwert kann darauf hinweisen, dass das Immunsystem geschwächt ist oder dass eine bestimmte Krankheit vorliegt. Es ist wichtig, einen angemessenen Leukozytenwert zu haben, um eine starke Abwehr gegen Infektionen aufrechtzuerhalten.

Leukozyten sind also unsere kleinen Helfer im Kampf gegen Krankheiten. Sie arbeiten hart, um unseren Körper gesund zu halten und uns vor schädlichen Eindringlingen zu schützen. Indem wir unser Immunsystem stärken und auf einen ausgewogenen Lebensstil achten, können wir dazu beitragen, unsere Leukozyten zu unterstützen und unsere Gesundheit zu fördern.

Schilddrüse & Leukozyten niedrig?: Neutrophile

Neutrophile sind eine Art von Leukozyten, also weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem spielen. Sie gehören zu den ersten Zellen, die bei einer Infektion oder Entzündung zur Stelle sind.

Neutrophile werden auch als neutrophile Granulozyten bezeichnet, da sie kleine granuläre Strukturen in ihrem Inneren enthalten. Diese Zellen sind dafür bekannt, schnell auf eine Infektion zu reagieren. Sie können Krankheitserreger erkennen, ihnen entgegenwandern und sie verschlingen.

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Bakterien zu bekämpfen. Neutrophile produzieren spezielle Substanzen, die Bakterien abtöten und deren Wachstum hemmen. Sie sind auch für die Freisetzung von Enzymen verantwortlich, die dazu beitragen, infizierte Gewebe abzubauen und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Wenn der Körper eine Infektion oder Entzündung bekämpft, steigt die Anzahl der Neutrophilen im Blut an. Dies kann durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden. Ein erhöhter Neutrophilenwert weist in der Regel auf eine akute Infektion hin.

Neutrophile spielen eine entscheidende Rolle bei der Abwehr von Bakterien und unterstützen unser Immunsystem bei der Bekämpfung von Infektionen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres körpereigenen Abwehrsystems und helfen dabei, unseren Körper gesund zu halten.

Neutrophile spielen eine entscheidende Rolle für die Immunfunktion.

Ein Mangel an Leukozyten kann bei einigen Patienten chronisch auftreten. In einer Studie wurden verschiedene Ursachen für niedrige Leukozytenwerte untersucht, darunter ernährungsbedingte und immunologische Faktoren. (1)

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Schilddrüse Leukozyten niedrig: Die weißen Blutkörperchen

Weiße Blutkörperchen sind Teil unseres Immunsystems und schützen unseren Körper vor Krankheiten. Es gibt verschiedene Arten von weißen Blutkörperchen, die jeweils unterschiedliche Aufgaben haben:

  1. Neutrophile: Sie sind die häufigsten weißen Blutkörperchen und bekämpfen Bakterien und Pilze. Sie werden zur Stelle geschickt, wenn eine Infektion auftritt.

  2. Lymphozyten: Diese Zellen spielen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Viren und helfen bei der Bildung von Antikörpern. Es gibt verschiedene Arten von Lymphozyten, darunter T-Zellen und B-Zellen.

  3. Monozyten: Sie sind große Zellen, die dabei helfen, abgestorbene Zellen und Bakterien aufzuräumen. Sie können sich auch in spezialisierte Zellen, sogenannte Makrophagen, verwandeln.

  4. Eosinophile: Diese Zellen sind vor allem für die Abwehr von Parasiten zuständig. Sie spielen auch eine Rolle bei allergischen Reaktionen.

  5. Basophile: Sie sind an der Bekämpfung von Entzündungen beteiligt und setzen bestimmte Chemikalien frei, um allergische Reaktionen zu verstärken.

Jede Art von weißen Blutkörperchen hat ihre eigene Funktion, arbeitet aber auch eng zusammen, um den Körper gesund zu halten.

Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Leukopenie

Schilddrüse Leukozyten niedrig: Wie zeigt sich ein Leukozytenmangel? 

Ein Leukozytenmangel, auch Leukopenie genannt, zeigt sich im Blutbild durch eine Abnahme der Anzahl von Leukozyten, den weißen Blutkörperchen. Folgende Punkte deuten auf einen niedrigen Leukozytenwert hin:

  1. Gesamtzahl der Leukozyten (Leukozytenzahl): Eine absolute Verringerung der Leukozyten im Blut. Normalerweise liegt der Referenzbereich zwischen 4.000 und 11.000 Leukozyten pro Mikroliter Blut.

  2. Veränderungen im Differentialblutbild: Das Verhältnis der verschiedenen Leukozytenarten im Blut. Ein Leukozytenmangel kann sich durch eine verringerte Anzahl bestimmter Arten wie Neutrophilen (Neutropenie), Lymphozyten (Lymphopenie), Eosinophilen (Eosinopenie) oder Basophilen (Basopenie) zeigen.

  3. Weitere Blutbildparameter: Zusätzlich zu den Leukozytenzahlen können auch andere Parameter auf einen Leukozytenmangel hinweisen, wie eine verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) oder eine veränderte Hämatokrit- und Hämoglobin-Konzentration.

Schilddrüse & Leukozyten niedrig: Eine Studie zur Neutropenie

Im Jahr 2015 wurde eine Studie (2) mit 218 Patienten durchgeführt, die an chronischer Neutropenie (niedrige Leukozytenwerte) litten. Bei diesen Patienten wurden über einen Zeitraum von drei Monaten mindestens drei aufeinanderfolgende Messungen mit niedrigen Neutrophilenwerten durchgeführt.

Die Patienten wurden auf verschiedene Autoimmunmarker wie ANA, Anti-DNA-AK, Rheumafaktor sowie Komplement 3 und 4 getestet. Darüber hinaus wurden Vitamin-, Mineralstoff-, Virus- und Infektionsmarker analysiert. Die Teilnehmer erhielten auch eine Schilddrüsenultraschalluntersuchung und wurden auf Schilddrüsenhormonspiegel getestet, einschließlich TSH, freies T3, freies T4, Gesamt-T3 und T4 sowie Schilddrüsenantikörper.

In dieser Studie wurde ein TSH-Wert >4 als Hinweis auf Hypothyreose betrachtet, sodass diese Patienten eine signifikante Hypothyreose aufwiesen. Ich habe jedoch festgestellt, dass dies auch bei Patienten mit einem TSH-Wert zwischen 2 und 4 sowie bei Patienten mit positiven Schilddrüsenantikörpern vorkommt.

Es stellte sich heraus, dass 43% der Patienten mit niedrigen Blutzellen Anzeichen einer Schilddrüsenerkrankung hatten. Diese umfassten Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis, multinoduläre Struma und Hypothyreose.

Ein signifikanter Anteil der verbleibenden Patienten hatte Autoimmunerkrankungen, insbesondere im Zusammenhang mit Bindegewebe, wie Arthritis und gemischte Bindegewebserkrankungen. Weitere häufige Ursachen waren Folsäure-, B12- und Eisenmangel.

Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen und niedrigen Leukozytenwerten wurde auch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen festgestellt. Im Gegensatz dazu schnitten diejenigen mit niedrigen Leukozytenwerten und ohne Schilddrüsenerkrankung in Bezug auf Infektionen tatsächlich recht gut ab.

In der naturheilkundlichen Klinik in Toronto fanden die behandelnden Ärzte heraus, dass Entzündungszytokine und die Produktion von zirkulierenden Immunkomplexen Probleme mit der Funktion der weißen Blutkörperchen verursachen.

Niedrige Leukozyten im Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen: Verbindung zu Autoimmunerkrankungen

Eine weitere Überlegung ist, dass ein Überschuss an Schilddrüsenhormonen ähnlich wie ein Mangel die weißen Blutkörperchen hemmen kann. Dies scheint jedoch eher bei schwereren Fällen von Hyperthyreose vorzukommen.

Dr. McCulloch (Gründerin der White Lotus Clinic) deutet darauf hin, dass Schilddrüsenhormone einen direkten Einfluss auf die frühe Entwicklung der weißen Blutkörperchen haben können. Wenn die Werte zu niedrig oder zu hoch sind, kann dies die Produktion weißer Blutkörperchen verringern.

Es ist bekannt, dass niedrige Leukozytenwerte bei anderen Autoimmunerkrankungen häufig vorkommen. Daher wird vermutet, dass auch bei der Neutropenie eine autoimmune Komponente vorhanden ist. In dieser Studie wurde eine Korrelation zwischen Anti-TPO und Anti-PMN-Antikörpern festgestellt.

Es wurde auch festgestellt, dass weiße Blutkörperchen durch schilddrüsenstimulierende Antikörper, die bei Morbus Basedow gefunden werden, gehemmt werden. (3) Darüber hinaus scheinen Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis (4) einen hohen Grad an zirkulierenden Immunkomplexen aufzuweisen.

Diese sind Antikörper gegen die weißen Blutkörperchen (Antineutrophile Antikörper). Leider ist dieser Test in den meisten Labors nicht verfügbar. Anti-TPO und Anti-TG hingegen sind weit verbreitete Tests, die wir häufig in unserer Klinik durchführen.

Dr. McCulloch kam zu dem Schluss, dass die Häufigkeit von Schilddrüsenerkrankungen bei Patienten mit niedrigen Blutzellen höher ist als allgemein angenommen.

 
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Niedrige Leukozytenzahl bei Schilddrüsenerkrankung

Th1, Th2 und Schilddrüse Leukozyten niedrig: Einblicke in das komplexe Zusammenspiel der Immunantwort

Die Th1- und Th2-Zellen sind verschiedene Arten von Immunzellen, die Teil unserer körpereigenen Abwehrreaktionen sind. Sie sind Teil des adaptiven Immunsystems und spielen eine Rolle bei der Regulation und Koordination der Immunantwort.

Die Th1-Zellen sind verantwortlich für die Bekämpfung von intrazellulären Krankheitserregern wie Viren und bestimmten Bakterien. Sie produzieren Entzündungsbotenstoffe wie Interferon-Gamma, um die Immunantwort zu verstärken und die infizierten Zellen zu zerstören.

Die Th2-Zellen hingegen sind für die Abwehr von extrazellulären Parasiten und Allergenen zuständig. Sie produzieren Entzündungsbotenstoffe wie Interleukin-4 und Interleukin-13, um die Produktion von Antikörpern zu fördern und die Abwehrreaktion gegen diese Fremdstoffe zu verstärken.

Ein Ungleichgewicht zwischen Th1- und Th2-Zellen kann zu einer Fehlfunktion des Immunsystems führen. Wenn beispielsweise die Th2-Antwort überaktiviert ist, kann dies zu allergischen Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen führen. Wenn hingegen die Th1-Antwort überaktiviert ist, kann dies zu autoimmunen Erkrankungen wie z. B. Hashimoto Thyreoiditis führen, bei denen das Immunsystem körpereigene Gewebe angreift.

Im Zusammenhang mit niedrigen Leukozytenwerten und Schilddrüsenerkrankungen gibt es eine komplexe Wechselwirkung zwischen dem Immunsystem und der Schilddrüsenfunktion. Eine Überaktivität des Th1- oder Th2-Systems kann die Immunantwort beeinflussen und möglicherweise zu Veränderungen der Leukozytenzahl führen.

Bei Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow wurden Veränderungen im Gleichgewicht zwischen Th1- und Th2-Zellen beobachtet. Diese Veränderungen können zu Entzündungsprozessen und Immunreaktionen führen, die wiederum die Leukozytenzahl beeinflussen können.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Zusammenhänge zwischen Th1, Th2, Leukozyten und Schilddrüsenerkrankungen komplex sind und weiterhin intensiv erforscht werden. Eine umfassende Bewertung durch qualifizierte medizinische Fachkräfte ist notwendig, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu gewährleisten.

FAQ zu Schilddrüsenerkrankungen und niedrigen Leukozytenwerten

F: Wie kann man Anti-TPO und Anti-TG nachweisen?

A: Anti-TPO (Antikörper gegen Thyreoperoxidase) und Anti-TG (Antikörper gegen Thyreoglobulin) können durch Bluttests nachgewiesen werden. Diese Tests werden in der Regel als Teil der Diagnostik bei Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt.

Um Anti-TPO und Anti-TG nachzuweisen, entnimmt der Arzt oder die Ärztin eine Blutprobe aus einer Vene im Arm. Das Blut wird dann im Labor analysiert. Dort werden spezifische Tests durchgeführt, um das Vorhandensein dieser Antikörper im Blut zu bestimmen.

Die Ergebnisse werden in der Regel als Messwerte oder als Positiv/Negativ-Ergebnis angegeben. Ein erhöhter Wert oder ein positives Ergebnis deutet auf das Vorliegen von Antikörpern gegen Thyreoperoxidase oder Thyreoglobulin hin und kann ein Hinweis auf eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis sein.

F: Was sind Anti-PMN-Antikörpern?

A: Anti-PMN-Antikörper sind Antikörper, die sich gegen die weißen Blutkörperchen, genauer gesagt gegen die neutrophilen Granulozyten, richten. Diese Antikörper können im Körper gebildet werden und tragen zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen bei, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. In diesem Fall sind die Anti-PMN-Antikörper gegen die weißen Blutkörperchen gerichtet und können zu Entzündungen und Gewebeschäden führen.
 
 

Quellen zu Schilddrüse Leukozyten niedrig

 

1+2) Hohe Häufigkeit von Schilddrüsenerkrankungen bei Patienten,  mit Neutropenie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4616464/

3) Hemmung der Stoffwechselaktivität von polymorphkernigen Granulozyten durch schilddrüsenstimulierende Antikörper https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1357025/

4) Zirkulierende Immunkomplexe bei Hashimoto-Thyreoiditis. Korrelation mit HLA und Autoantikörpern https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6688704

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