Autoimmunerkrankung Schilddrüse: Hashimoto & Co

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Tanja Glass

Hi, ich blogge hier über Schilddrüsenunterfunktion, Energie haben und Lifestyle Verbesserungen.

Wenn du an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leidest oder dich darüber informieren möchtest, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Körper zu verstehen. Hier findest du Informationen zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und wie sie behandelt werden können.

  • Autoimmunerkrankung der Schilddrüse? 

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind Erkrankungen, bei denen das Immunsystem des Körpers fälschlicherweise die Schilddrüse angreift und beschädigt. Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Autoimmunerkrankungen. Autoimmunbedingte Schilddrüsenerkrankungen umfassen verschiedene Erkrankungen, die durch pathologische Zell- oder Immunreaktionen verursacht werden und zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion führen können. Von klinischer Bedeutung sind dabei insbesondere die Hashimoto-Thyreoiditis und die Basedowsche Krankheit.

Diese Erkrankungen können zu einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse führen und Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsveränderungen und Stimmungsschwankungen verursachen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Folgeerkrankungen sind z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose und Unfruchtbarkeit. 

Die beiden autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen unterscheiden sich in Bezug auf den Beginn und die Art der Symptome:

Die Hashimoto-Thyreoiditis verläuft in der Regel schleichend und äußert sich als Schilddrüsenunterfunktion. Patienten können diese Erkrankung monate- oder sogar jahrelang haben, ohne dass sie ein einziges Symptom bemerken.

Die Basedowsche Krankheit hingegen hat einen plötzlicheren Beginn und äußert sich in Form einer Schilddrüsenüberfunktion. Die ersten Symptome sind oft Herzrasen und Nervosität.

Hashimoto-Thyreoiditis: Symptome und Behandlung

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem Antikörper gegen die Schilddrüse produziert und diese beschädigt. Die Symptome können eine vergrößerte Schilddrüse, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung und trockene Haut umfassen. Die Behandlung umfasst in der Regel die Einnahme von Schilddrüsenhormonen, um den Hormonspiegel im Körper auszugleichen. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können auch dazu beitragen, die Symptome zu lindern.

Morbus Basedow: Ursachen und Symptome

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem Antikörper gegen die Schilddrüse produziert, die zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen führen. Die Symptome können eine vergrößerte Schilddrüse, Gewichtsverlust, Nervosität, Schlaflosigkeit und schneller Herzschlag umfassen. Die Behandlung kann Medikamente, Radiojodtherapie oder in einigen Fällen eine Operation umfassen. Es ist wichtig, Morbus Basedow frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Komplikationen zu vermeiden.

Schilddrüsenunterfunktion: Ursachen und Symptome

Eine Schilddrüsenunterfunktion tritt auf, wenn die Schilddrüse nicht genug Hormone produziert. Die häufigsten Ursachen sind eine Autoimmunerkrankung namens Hashimoto-Thyreoiditis, Jodmangel und Schilddrüsenoperationen. Die Symptome können Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockene Haut und Haarausfall umfassen. Die Behandlung umfasst in der Regel die Einnahme von Schilddrüsenhormonen, um den Hormonspiegel im Körper auszugleichen. Es ist wichtig, eine Schilddrüsenunterfunktion frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Komplikationen wie Herzprobleme und Depressionen zu vermeiden.

Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen

Die Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen erfolgt in der Regel durch eine Blutuntersuchung, um den Hormonspiegel im Körper zu messen. Die Diagnose von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Bluttests und bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Szintigraphie. Ein erhöhter Antikörper-Spiegel im Blut ist ein Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung.

Mögliche Antikörper

Die Antikörper MAK, TAK und TRAK sind Autoantikörper, die in Zusammenhang mit der Schilddrüsenfunktion stehen.

  • MAK steht für Mikrosomale Antikörper. Diese Antikörper richten sich gegen Bestandteile der Schilddrüsenzellen, insbesondere gegen das Enzym Thyreoperoxidase (TPO). Ein erhöhter MAK-Wert im Blut kann ein Hinweis auf eine Hashimoto-Thyreoiditis sein.
  • TAK steht für Thyreoglobulin-Antikörper. Diese Antikörper richten sich gegen das Protein Thyreoglobulin, das in der Schilddrüse gebildet wird und für die Hormonproduktion wichtig ist. Ein erhöhter TAK-Wert kann ebenfalls ein Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse sein.
  • TRAK steht für Thyreotropin-Rezeptor-Antikörper. Diese Antikörper binden an den Rezeptor für das Hormon Thyreotropin (TSH) und können dadurch die Schilddrüsenhormonproduktion stimulieren. Ein erhöhter TRAK-Wert im Blut kann ein Hinweis auf Morbus Basedow sein.

 

Die Messung dieser Antikörper im Blut kann bei der Diagnose und Überwachung von Schilddrüsenerkrankungen hilfreich sein.

Eine Ultraschalluntersuchung kann auch durchgeführt werden, um die Größe und Form der Schilddrüse zu überprüfen.

Die Behandlung hängt von der Art der Erkrankung ab, kann aber die Einnahme von Schilddrüsenhormonen, Medikamenten zur Verringerung der Entzündung oder sogar eine Schilddrüsenoperation umfassen. Es ist wichtig, regelmäßige Untersuchungen durchzuführen und mit deinem Arzt zusammenzuarbeiten, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Autoimmunerkrankung Schilddrüse: Die Behandlung

Die Behandlung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse hängt von der Art und Schweregrad der Erkrankung ab. Bei Hashimoto-Thyreoiditis wird in der Regel eine Hormonersatztherapie eingesetzt, um den Hormonmangel auszugleichen. Bei Basedow-Krankheit kann eine medikamentöse Therapie oder in schweren Fällen eine Operation notwendig sein, um die Schilddrüsenüberfunktion zu stoppen.

Schilddrüsenüberfunktion behandeln

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion werden in der Regel Medikamente eingesetzt, die die Produktion von Schilddrüsenhormonen hemmen. In einigen Fällen kann auch eine Radiojodtherapie oder eine Operation notwendig sein, um die Überfunktion zu behandeln.

Autoimmunerkrankung Schilddrüse: Die Prävention

Es gibt keine spezifischen Maßnahmen zur Prävention von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse. Allerdings können gesunde Ernährung und Lebensstiländerungen dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und das Risiko von Autoimmunerkrankungen insgesamt zu reduzieren.

Fazit

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind häufige Erkrankungen, die eine Vielzahl von Symptomen verursachen können. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, aber eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren scheint eine Rolle zu spielen. Die Behandlung hängt von der Art und Schweregrad der Erkrankung ab und kann von einer Hormonersatztherapie bis hin zu einer Operation reichen. Eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, das Risiko von Autoimmunerkrankungen insgesamt zu reduzieren.

Häufig gestellte Fragen zu Autoimmunerkrankung Schilddrüse 

  1. Kann man Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse heilen?
    Nein, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse können nicht geheilt werden, aber eine angemessene Behandlung kann die Symptome kontrollieren und das Fortschreiten der Erkrankung stoppen.
  1. Wie wird eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert?
    Eine Schilddrüsenüberfunktion wird in der Regel durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung, Bluttests und bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder Szintigraphie diagnostiziert.
  1. Kann eine gesunde Ernährung Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse verhindern?
    Eine gesunde Ernährung kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und das Risiko von Autoimmunerkrankungen insgesamt zu reduzieren.
  1. Wie oft sollte man bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse zum Arzt gehen?
    Die Häufigkeit der Arztbesuche hängt von der Art und Schweregrad der Erkrankung ab. In der Regel werden 2-3 mal jährlich Bluttests und Untersuchungen durchgeführt, um die Wirksamkeit der Behandlung zu überwachen.
  1. Kann Stress Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse auslösen?
    Stress kann das Immunsystem schwächen und das Risiko von Autoimmunerkrankungen erhöhen, aber es gibt keine klaren Beweise dafür, dass Stress Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse direkt auslöst.

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